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Lebendige Krippe
Sa., 19. Dez 2020
00:00 Uhr

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Um das bronzene Leistungsabzeichen D1 zu erlangen, muss man sich einer Prüfung unterziehen, welche in einen Theorie- und einen Praxisteil gegliedert ist.

Die Schüler bereiten sich meistens ein bis zwei Jahre auf die Prüfung mit ihren Musiklehrern vor. Vier Wochen vor der Prüfung gibt es wöchentlich Vorbereitungskurse mit dem NBMB Kreisdirigenten Jürgen Spall und den Musikdozenten, in welchen nochmals spezifisch auf die Prüfung hingearbeitet wird, sodass auch wirklich nichts mehr schief gehen kann.

Der Prüftag beginnt für die heranwachsenden Musiker mit dem Theorieteil. Die Prüflinge schreiben, alle in einem Raum verteilt, bewacht von den Prüfern, den Theorietest. In diesem Teil der Prüfung wird das Wissen über die wichtigsten Musiker in den jeweiligen Musikepochen abgefragt. Ebenso muss man Intervalle bestimmen, Noten- bzw. Pausenwerte und Fachbegriffe aus der Dynamik und Artikulation sowie verschiedene Tempi richtig zuordnen können. Am Ende dieser Prüfung muss sich der Prüfling einer Gehörbildung stellen, in welcher man anhand des Vorklatschens vom Prüfer die richtigen Rhythmen bestimmen muss. Danach bekommt man eine Melodie auf dem Klavier vorgespielt und muss die fehlenden Noten ergänzen.

Im zweiten Teil der D1 Prüfung werden praktische Grundkenntnisse geprüft. Die Prüflinge müssen vier Vortragsstücke, ein selbst, aus einer vorgegebenen Liste, ausgewähltes Selbstwahlstück und acht Tonleiter vorbereiten. Am Prüfungstag wird durch das Los entschieden, welches der vier Vortragsstücke der Prüfling spielen darf. Das Selbstwahlstück, was auch in einem Duett oder einem Trio vorgetragen werden kann, sucht sich der Schüler meist mit der Hilfe einer Vorschlagsliste und seinem Musiklehrer selber aus. Die Prüfungsstücke werden vor einer Jury aus drei bis vier Personen gespielt.

Am Ende des anstrengenden Tages treffen sich alle Prüfungsteilnehmer wieder im Prüfungsraum und warten gespannt auf ihr Ergebnis. Bestanden hat man mit den Auszeichnungen sehr guter Erfolg, guter Erfolg oder Erfolg, welche die Noten 1-3 wiederspiegeln. Ist man schlechter hat man die Prüfung leider nicht geschafft und muss zu einer Nachprüfung antreten. In trennfurter Reihen ist das bronzene Abzeichen bis jetzt über 40 mal bestanden worden.

Das silberne Leistungsabzeichen D2 ist aufgebaut wie das D1 nur alles etwas komplexer und anspruchsvoller. Es finden wieder Vorbereitungskurse statt und der Musiklehrer kann entscheiden ob er die Prüflinge zur Prüfung antreten lässt oder schon vorher sagen, dass sie lieber noch ein Jahr warten sollten.

Im ersten Teil der Prüfung wird wieder das Fachwissen abgefragt. Die Intervalle müssen präziser bestimmt werden, d.h. man unterscheidet nun zwischen großen – kleinen und verminderten – übermäßigen Intervallen. Der Gehörbildungstest wird umfangreicher. Harmonien und Intervalle welche auf dem Klavier vorgespielt werden müssen erfasst werden.

Im Praxisteil werden nun zu den „normalen“ Tonleitern noch harmonische oder melodische moll- Tonleiter abgefragt. Anfangs der Prüfung kann man aber wählen welche der beiden Teilbereiche man spielen möchte. Zu den vier Vortragsstücken kommen noch 3 Etüden hinzu und außer dem Selbstwahlstück wird von dem Prüfling verlangt ein unbekanntes Musikstück vom Blatt, also ohne Übung, vorzutragen. Bis heute haben sich ungefähr 15 Musiker aus Trennfurt dieser Prüfung erfolgreich gestellt.

Der Abschluss dieser Leistungsabzeichenreihe ist das Goldabzeichen D3. Dazu fährt man eine Woche nach Hammelburg und wird dort in einem Intensivkurs auf das Abeichen vorbereitet. Aus ganz Nordbayern kommen Musiker nur um dieses Abzeichen abzulegen. Während dieser Woche, die vom Verein finanziell unterstützt wird, steht nicht nur die musikalische Weiterbildung im Vordergrund sondern auch die geselligen Abende. Dabei können musikalische Kontakte über die Landesgrenzen hinaus gebildet werden. Unterkunft und Veranstaltungsort ist die Musikakademie in Hammelburg.

Geprüft werden wie bei D1 und D2 Theorie und Praxis und zum Abschluss der Woche wird für beide Teile eine Prüfung abgelegt. Bisher haben sich erst 5 Musiker aus Trennfurt dieser Prüfung erfolgreich gestellt. Diese Anzahl kann aber mit Leichtigkeit und ein wenig Übung nach oben hin ausgebaut werden ;-)

 

Christine Ühlein und Tim Zöller

Das Jugendblasorchester des Musikvereins Trennfurt wurde im Jahr 2000 unter der Leitung von Walter Zöller mit ca. 20 Jugendlichen gegründet. Die Anzahl der Musiker war damals noch sehr überschaubar was sich allerdings im Laufe der Folgejahre rasch änderte.

Jugendleiter: Sebastian Hummel
  Ankergasse 7
  63911 Klingenberg
  Tel. 01 79 / 1 01 63 76
   
stellv. Jugendleiter: David Grafe
  Ankergasse 19
  63911 Klingenberg
  Tel. 01 71 / 1 72 81 37
   
Jugenddirigentin: Julia Hofmann
  Tel. 01 76 / 20 19 27 31
   

Es ist schon fast zu einer Tradition geworden und man kann immer wieder in freudige Gesichter schauen wenn es jedes Jahr auf’s neue heißt: die Trennfurter Jungmusiker fahren nach Riedenberg in die Rhön.

Ein Wochenende lang fahren wir in die Rhön um nicht nur die Gemeinschaft zu stärken sondern auch zu Proben und uns musikalisch weiterzuentwickeln.

Freitags nach der Ankunft und der Zimmerverteilung wird erst einmal gespeist, damit man dann gestärkt zur Probe gehen kann. Freitagabend findet unser Gesellschaft- & Spieleabend statt. Man sollte nicht allzu spät ins Bett gehen, denn am Samstag wird nach dem Frühstück mit Dozenten geübt. Diese proben dann 3 Stunden mit ihren neuen „Schülern“ um die einzelnen Feinheiten aus den jeweiligen Musikstücken herauszukitzeln. Danach sollte, in einer kurzen Gemeinschaftsprobe, alles perfekt laufen.

 

 

Am Sportnachmittag kann sich jeder so richtig austoben. Es wird geklettert, Billiard, Fußball, Völkerball… uvm. gespielt. Es sollte für jeden etwas dabei sein. Nach dem Sport bleibt ein bisschen Freizeit bevor es wieder zum Proben geht. In dieser Probe hört man meistens schon, dass sich die vielen Stunden mit den Dozenten richtig gelohnt haben, denn auch die schwierigeren Stellen laufen nun wie geschmiert.

Abends zeigt sich dann wer der Kegelmeister unter uns ist, wenn es wieder zum Kegeln geht. Die Kugel wird so lange geschmissen bis der Arm schmerzt. Nach dem Kegeln gehen wir wieder in unsere Häuser. Falls wir noch nicht schlafen können, stärken die Munteren unter uns die Gemeinschaft mit ein paar Spielchen.

Beim morgentlichen Frühstück, sieht man dann wer in der vergangenen Nacht zu wenig Schlaf bekommen hat. Es geht zur letzten Probe und danach wird aufgeräumt, damit wir, so gut wie möglich auf das Konzert vorbereitet, wieder nach Hause fahren können

 

Christine Ühlein